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Vom Sozialismus in die Welt

Der Aufbau wirtschaftlicher oder sogar gesellschaftsrechtlicher Beziehungen zu Vietnam wirft eine Vielzahl von Fragen auf, die einerseits den technischen Ablauf der Kontaktaufnahme, andererseits die rechtliche Rahmenbedingungen und in der Folge praktischen Schwierigkeiten vor Ort betreffen. Für deutsche oder westeuropäische Unternehmen steht Vietnam noch immer nicht im Zentrum des Interesses, wenn auch die wichtigen und großen Handelshäuser und Unternehmen ihr Standbein schon seit langem im Lande haben. Nach einer Studie der Nomura Research Institute Deutschland GmbH (NRI) hängt dies maßgeblich mit der bisherigen handelspolitischen Bedeutung der südostasiatischen Region zu tun, die mit einem Anteil von nur 5% der deutschen Exporte bisher nicht die Bedeutung hat, die ihr an sich gebührt. Hierbei gehört Thailand noch zum Raum Südostasien. Zum Vergleich: zehn mal mehr Gelder als aus Deutschland fließen allein aus der Schweiz in die Region. Mit einer Wachstumsrate zwischen 1989 = 8 %, 1990 = 5 %, 1991 = 4,8 %, 1992 = 8,2 % und einer Voraussage für 1993 in Höhe von 7,8 % gehört dabei Vietnam mit zu den Ländern, die die derzeit und auf Dauer dynamischste Region der Welt repräsentieren.Aus deutscher Sicht scheint die Dynamik der asiatisch-pazifischen Wirtschaftsregion in der Praxis der Auslandsinvestition keine bedeutende Rolle zu spielen, da nach wie vor das Sicherheitsdenken zu Geldanlagen oder Beteiligungen in Regionen führt, die zwar als relativ sicher und stabil, mittel- und langfristig aber erst wieder unter Beweis stellen müssen, daß sie das in sie gesetzte Vertrauen tatsächlich verdienen.Die asiatisch-pazifische Konkurrenz hält sich vor allem aufgrund des erhöhten Lohnniveaus im eigenen Land mit Aktivitäten und Investitionen weit weniger zurück. Das gilt insbesondere für den Wirtschaftsstandort Vietnam. Seit Beginn der Öffnungs- und Reformpolitik im Jahre 1986 nimmt der Zustrom vor allem taiwanesischer, südkoreanischer, japanischer Unternehmen, um nur einige Investorenländer zu nennen, ständig zu, so daß Kritiker der deutsch-europäischen Investitions- und Regionalpolitik schon davor warnen, daß der Marktzugang aufgrund des strategischen Vorteils der Konkurrenz kurzfristig erheblich behindert sein könnte, wenn nicht eine schnelle und umfassende Neuorientierung in der Außenwirtschaftspolitik der Regierungen und Unternehmen durchgesetzt werden kann.

"Es besteht die Gefahr, daß nicht die größeren die kleineren, sondern die schnelleren die langsamen Unternehmen vom Markt verdrängen", wie Horst Teltschik einst warnte.

Die Bedeutung europäischer Unternehmen, ja der Bestand der Beziehungen zwischen Vietnam und dem westlichen Wirtschaftssystem insgesamt scheint grundsätzlich infrage zu stehen, wenn die Entwicklung der wirtschaftlichen Beziehungen in den letzten Jahren und der Stand der Auslandsinvestitionen analysiert wird.

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